Unsere Grundhaltung

Die Mitarbeiterführung und die Arbeit mit den Familien und Kindern orientieren sich grundsätzlich am Menschenbild und der Philosophie des Heidelberger Modells, in dem bereits in der Gründungszeit der AGFJ von Frau Prof. Rothe folgende Standards beschrieben wurden:

  • in kleinen Schritten zu großen Erfolgen
  • an den Fähigkeiten anknüpfen statt Defizite beschreiben
  • Schwierigkeiten werden unter dem Gesichtspunkt der Sinnhaftigkeit und der Überwindbarkeit betrachtet
  • Respekt vor den Normen und Werten der Menschen
  • Anerkennung des Rechts auf eigene Kultur und Lebensformen
  • Eltern und Kinder werden als Partner und Kunden betrachtet- mit der Familie planen statt für die Familie
  • Ermutigen statt entmündigen.

In den letzten Jahrzehnten hat systemisches Denken in der sozialen Arbeit – so auch in der AGFJ – Fuß gefasst und erweitert und vertieft die oben beschriebenen Standards. Systemische Ansätze beschäftigen sich mit den Wechselwirkungen in komplexen Systemen. In der Arbeit mit Familien und größeren komplexen Helfersystemen sind systemische Betrachtungs- und Vorgehensweisen nicht mehr weg zu denken. Die systemische Beratung/Therapie, die sich aus der Familientherapie entwickelte bietet ein großes Repertoire an Methoden, die in der aufsuchenden Familienarbeit zum Einsatz kommen.

  • in kleinen Schritten zu großen Erfolgen
  • an den Fähigkeiten anknüpfen statt Defizite beschreiben
  • um meine Werte wissen - deine Werte achten
  • die Andersartigkeit aber Gleichwertigkeit der Menschen anerkennen
  • mit der Familie planen statt für die Familie
  • Motivation statt Aktion
  • Hinkommen zum Ziel statt Wegkommen vom Problem
  • ermutigen statt entmündigen
  • vom Nehmen zum Geben
  • von der Isolation zur Integration

Bedarfsorientierung

  • an den individuellen Bedürfnissen orientiert
    „so viel Hilfe wie nötig, jedoch so wenig wie möglich”

Lösungsorientierung

  • „Hin zum Ziel, nicht weg vom Problem”

Ressourcenorientierung

  • „An den Fähigkeiten ansetzen, nicht Defizite beschreiben.”

Lebensweltorientierung

  • „Integration statt Isolation.”
    Einbindung in das Gemeinwesen, wann immer möglich. Nutzung der regionalen Ressourcen Inhaltliche Ausrichtung der Arbeit: Die Arbeit mit den Familien und Kindern orientiert sich grundsätzlich am Menschenbild und der Philosophie des „Heidelberger Modells der sozialpädagogischen Familien- und Erziehungshilfe“.

Unser Denken und Handeln ist stark beeinflusst von

  • der Positiven Psychotherapie nach Nosrat Peseschkian
  • der Logotherapie nach Viktor Frankl und
  • der Initiatischen Therapie nach Graf Dürkheim

In der praktischen Umsetzung in den Familien finden

  • systemische Ansätze
  • verhaltenstherapeutische Ansätze und
  • entwicklungspsychologische Erkenntnisse

ihre Anwendung.